Kosten

Private Krankenversicherung

Die privaten Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten bei Psychologischen Psychotherapeuten im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie. Empfehlenswert ist jedoch eine vorherige Abklärung der Kostenübernahme. Das Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte bzw. Psychotherapeuten (GOÄ/GOP). Wie Sie es als privat Versicherter gewohnt sind, erfolgt die Rechnungsstellung an Sie.

Beihilfe

Wie auch bei der privaten Krankenversicherung übernimmt die Beihilfe von Bund und Ländern (Beamtenversorgung) die Kosten für Psychotherapie. Sofern die Therapie 10 Sitzungen übersteigt, wird ein ausführlicher Antrag durch den Psychotherapeuten erstellt. Eine Psychotherapie bei der Beihilfe umfasst üblicherweise 40 Sitzungen.

Gesetzliche Krankenkassen

Da ich keine vertragsärztliche Praxis führe, ist eine direkte Abrechnung über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) nicht möglich. Aber eine Behandlung kann dennoch über das „Kostener-stattungsverfahren“ erfolgen. Da die Zahl der Vertragspsychotherapeuten der gesetzlichen Krankenkassen nicht ausreicht, um den Bedarf an Psychotherapie zu decken, sind oft lange Wartezeiten die Folge. Sollten Sie als gesetzlich Versicherter keinen freien Therapieplatz bei einem Vertragspsychotherapeuten Ihrer gesetzlichen Krankenkasse in zumutbarer Wartezeit (innerhalb von 6 Wochen) finden, können Sie bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag für eine außervertragliche Psychotherapie stellen (SGB 5 § 13, Abs. 3). Wenn Sie dazu weitere Informationen benötigen, berate ich Sie gerne. Bei Interesse können Sie sich hierzu auch in der Broschüre "Ratgeber Kostenerstattung" der Bundespsychotherapeutenkammer näher informieren.

Selbstzahler

Aus verschiedenen Gründen kann es attraktiv und sinnvoll sein, die Kosten für eine bestimmte Zahl von Sitzungen selbst zu tragen. In diesem Fall richtet sich das Honorar nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).